Praxisbeispiel: Geh-Café in Wien

Viele Menschen gehen über einen großen Platz.
Foto: Christian Fürthner

Geführte Spaziergänge durch Wiens Grätzl

Menschen gehen gerne zu Fuß und entdecken ihre Umgebung: Mit dem Format der Geh-Cafés lockt Wien zu Fuß, eine Initiative der Mobilitätsagentur Wien, mittlerweile bis zu 130 Teilnehmer:innen pro Tour an. Rund sechs Mal im Jahr werden verschiedene Grätzl in Wien erkundet und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Bei den geführten Spaziergängen lernen die Teilnehmer:innen ihre Umgebung kennen und können sich in entspannter Atmosphäre über Neuigkeiten rund ums Zu-Fuß-Gehen informieren. Dabei wechseln sich die Themen und Sprecher:innen ab. Fragen und Wünsche der Teilnehmenden sind gerne gesehen. Im Anschluss an jede Tour lädt Wien zu Fuß bei Erfrischungen und kleinen Snacks zu Gesprächen im bunten Pop-Up-Geh-Café ein.

Begleitservices für Menschen mit Sehbehinderungen

Wien zu Fuß legt großen Wert auf niederschwellige Angebote, die für alle zugänglich sind. Besucher:innen mit Sehbehinderungen können den Begleitservice des Blinden- und Sehbehindertenverbands Wien, NÖ und Burgenland sowie von der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs nützen. Dabei begleiten sehende Personen im Rahmen eines Buddy-Programms Menschen mit Sehbehinderungen bei ihren Freizeitaktivitäten.

Wien zu Fuß: Eine Initiative der Mobilitätsagentur Wien

Wien zu Fuß ist eine Initiative der Mobilitätsagentur, welche im Auftrag der Stadt Wien Projekte für den Fußverkehr umsetzt. Wien zu Fuß ist das Bindeglied zwischen den Menschen und der Verwaltung und führt regelmäßig Veranstaltungen durch. Die zahlreichen Aktivitäten und Serviceangebote tragen zur Steigerung der Lebensqualität in der Stadt bei.

Mehr dazu finden Sie unter wienzufuss.at

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