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Ein paar geht entlang einer Fußgängerzone - links ein mit Gitter geschlossenes Geschäft, vorne eine Nebeldusche, rechts Begrünung und Sitzmöglichkeiten.

Graffiti* am Yppenplatz

02.5.

Wien, Grätzlbox am Yppenplatz

Jane's Walk

kostenfrei

Hinweis

Die Teilnahme an den Walks erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung. Die Veranstalter:innen weisen darauf hin, dass bei den Walks Fotograf:innen anwesend sind, die Fotos machen, die zu redaktionellen Zwecken verwendet und veröffentlicht werden können.

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Zwischen Sachbeschädigung, Kunst und politischem Handeln

Rund um den Yppenplatz finden sich viele unterschiedliche Graffiti. Menschen hinterlassen an Mauern ihre Spuren und Botschaften – auf Flächen, die es offiziell erlauben, ebenso wie an Häusern und Wänden, an denen eine solche Anbringung nicht legal ist.

Für die einen gehören Graffiti zu einem modernen, bunten Stadtbild dazu, für andere sind sie lästige Sachbeschädigung – für manche etwas dazwischen. Einige Symbole drücken Identität aus, andere Hinterlassenschaften erzeugen Unwohlsein oder gar Angst, sind vielleicht sogar verboten.

Doch was machen wir jetzt damit?
Sofort melden und übermalen? Einfach ignorieren? Oder gibt es kreative Lösungen? Wer entscheidet, was bleiben darf und was entfernt werden soll – und nach welchen Kriterien? Gehen wir gemeinsam über den Yppenplatz! Entdecken Sie dort unterschiedliche Formen dieser Inschriften und diskutieren Sie mit. Zusammen sammeln Sie Perspektiven und Ideen für einen möglichen kollektiven Umgang damit.

Der Walk beginnt und endet an der Grätzlbox – einem flexiblen Container für soziale Angebote und Nachbarschaftsprojekte mitten am Yppenplatz. Sie wurde vom Künstler und Anrainer Aldo Giannotti gemeinsam mit Menschen aus der Nachbar*innenschaft als „Collective Graffiti“ künstlerisch gestaltet.

Im Anschluss können die Teilnehmenden den Walk in der Grätzlerei (Yppengasse 4) ausklingen lassen, das Erlebte reflektieren und den kollektiven Umgang mit Graffiti weiter diskutieren.

Die Grätzlerei ist ein Pilotprojekt der Suchthilfe Wien und wird am Yppenplatz von Pieter Owen geleitet. Sie ist Anlauf- und Schnittstelle für die vielfältigen Anliegen unterschiedlicher Akteur*innen, Initiativen und Organisationen vor Ort und trägt mit lokaler Gemeinwesenarbeit zu einem guten Mit- und Nebeneinander im öffentlichen Raum bei. Pieter Owen steht beim und nach dem Walk für Anliegen der Anrainer*innen zur Verfügung – graetzlerei.at

Vortragende: Nina Aichberger, Empirische Kulturwissenschaftlerin

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Datum

Samstag, 02. Mai, 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr